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eGym Update

eGym Update – Aktivitätspunkte statt bewegtem Gewicht

Was zeigen die Aktivitätspunkte BEI EGYM?

Aktivitätspunkte sind ein Maß für die Energie, die durch körperliche Aktivität verbraucht wird. Ein Aktivitätspunkt entspricht dabei in etwa der Energiemenge, die der Körper in einer Minute Sitzen verbraucht.Für alle die es ganz genau wissen wollen:

1 EGYM Aktivitätspunkt = 1 MET Minute = 1 kcal/kg Körpergewicht

  • 1 MET-Minute steht für die Energie, die ein Mensch in einer Minute im Sitzen verbraucht.
  • Wenn Ihr in einem Satz eGym (60 Sekunden) 20 Punkte erhaltet, dann habt Ihr in dieser Zeit 20x so viel Energie verbraucht als wenn Ihr nur gesessen hättet.
  • Erhaltet Ihr für zwei Runden eGym zum Beispiel 400 Punkte, dann habt Ihr in dieser Zeit so viel Energie verbraucht wie in 400 Minuten (6:40 h) sitzen.
  • Wollt Ihr die Punkte in Kalorien umrechnen, dann rechnet Ihr: Die erhaltenen Punkte geteilt durch 60 (60 Minuten pro Stunde) und dann multipliziert mit dem Körpergewicht (in kg). Beispiel: Ihr seid 90 Kilo schwer, habt 300 Punkte erhalten und 60 Minuten trainiert : dann habt Ihr Kalorien in Höhe von 450 kcal verbrannt.

Wieso werden jetzt Aktivitätspunkte statt bewegtem Gewicht angezeigt?

1. Verbesserte Darstellung der Gesundheitseffekte

Corona hat auch dazu geführt, dass das Bedürfnis, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, stärker denn je ist. Die bisher verwendeten Aktivitätspunkte wurden bisher bereits als geeignete und evidenzbasierte (wissenschaftlich fundierte) Maßgröße für körperliche Aktivität verwendet. Diese diente auch als Grundlage für die Aktivitätslevel, mit denen die gesundheitlichen Vorteile der Bewegung hervorgehoben wurden. Bisher wurden die Aktivitätspunkte und -level nur in der App angezeigt. Damit auch die Mitglieder, die nur die Maschinen nutzen die positiven gesundheitlichen Effekte des Trainings direkt vor Augen haben, wurde die Anzeige mit entsprechenden Hinweisen angepasst.

2. Verbesserte Vergleichbarkeit zwischen Nutzern

Die Aktivitätspunkte erlauben es ebenfalls, die verbrauchten Kalorien mit dem individuellen Grundumsatz ins Verhältnis zu setzen. Ein kurzes Beispiel: ein 100-Kilo-Mann und eine 50-Kilo-Frau, die jeweils 10 x 50 kg stemmen. Die verbrauchten kcal sind bei beiden etwa gleich aber die Frau hat bezogen auf Ihr Körpergewicht deutlich mehr geleistet, und somit auch einen größeren Gesundheitseffekt. Daher bekommt sie ebenfalls mehr Aktivitätspunkte dafür.

3. Geeignetere Belastungsmetrik

Bewegtes Gewicht ist einfach zu verstehen, kann jedoch auch leicht in die Irre führen. Durch ein höheres Trainingsgewicht sinkt auch die Anzahl der möglichen Wiederholungen überproportional. Im Ergebnis ist das gesamte bewegte Gewicht geringer. Das könnte dazu verleiten, mit niedrigerer Belastung und damit niedrigerem Trainingsreiz zu trainieren. Ihr hättet also mehr Gewicht bewegt aber in keinster Weise effektiver trainiert. Die Aktivitätspunkte enthalten zudem auch den Nachbrenneffekt (EPOC), so dass sich intensiveres Training auch wirklich auszahlt und sichtbar wird.

4. Vergleichbarkeit mit anderen Aktivitäten

Bewegtes Gewicht als Messwert ist nur auf Krafttraining anwendbar und lässt sich selbst beim Krafttraining nicht immer zwischen verschiedenen Übungen vergleichen. Aktivitätspunkte sind auf alle Arten von Bewegung anwendbar und erlauben somit auch den Vergleich verschiedener Aktivitäten.